Baumwolle, kein Zellstoff. 500 Gramm pro Quadratmeter, gemacht, um ein Leben lang zwischen den Seiten eines Buches zu bestehen.
Hundert Fine-Art-Bilder, ausgewählt aus Jahren der Arbeit: Landschaften, Licht, Orte, die darum baten, nah gehalten zu werden.
Hahnemühle Photo Rag, 500 g/m². Die matte Baumwolloberfläche, die in Museen verwendet wird, gedruckt mit Archiv-Pigmenttinten.
Geschnitten, in Hüllen gelegt und einzeln verpackt im Atelier in Italien.
Das meiste Papier wird heute aus Holzzellstoff hergestellt. Es vergilbt. Es bricht. Über zwanzig oder dreißig Jahre hört es auf, wie das Papier auszusehen, auf das man gedruckt hat.
Baumwollpapier wird aus den langen Fasern der Baumwollpflanze hergestellt. Es ist säureneutral, dimensionsstabil und beständig gegen Licht und Feuchtigkeit, der Standard, den Museen und Archive für Drucke verwenden, die ihre Besitzer überdauern sollen.
Jedes Lesezeichen wird auf Hahnemühle Photo Rag gedruckt, 500 Gramm pro Quadratmeter. Schwer in der Hand, weich im Griff, mit einer feinen matten Textur, die man zwischen den Fingern spürt.
Die Papiermühle Hahnemühle steht seit mehr als vier Jahrhunderten im selben Tal in Niedersachsen. Ihr Photo Rag ist eines der weltweit am häufigsten verwendeten Fine-Art-Papiere.
Es ist eine Standardwahl für die Fine-Art-Fotografie und für Archiv-Editionen in Museen und Galerien. Es gab keinen Grund, etwas anderes zu wählen.
Es gibt zwei Wege, Farbe auf Papier zu bringen. Farbstofftinten dringen in die Faser ein. Brillant für einige Jahre, dann beginnen sie zu verblassen.
Pigmenttinten liegen als feste Partikel auf der Oberfläche, jedes in einer Trägerflüssigkeit. Richtig gedruckt und gelagert, sind sie über ein Jahrhundert lichtbeständig, ohne sichtbare Tonverschiebung.
Jedes Lesezeichen wird mit Archiv-Pigmenttinten gedruckt, abgestimmt auf das Baumwollpapier darunter.
Jedes Lesezeichen wird von Hand auf sechs mal achtzehn Zentimeter geschnitten. Einzelne reisen in einer Schutzhülle. Serien liegen in einer schwarzen Schachtel, die fünf Lesezeichen getrennt durch Bögen aus säurefreiem Glassin.
Es ist langsame Arbeit. Es ist auch der einzige Weg, sicherzugehen, dass jedes Stück das Atelier so verlässt, wie es soll.